24.10.2011

Pressemitteilung

Antwort der Verwaltung auf die Anfrage der UBV
zum Bürgerweihnachtsmarkt 2011
Stellungnahme der UBV

DINaMIT hat mit seiner Stellungnahme zur Anfrage der UBV ja eine Kehrtwende um 180° gemacht. Die Aussagen, dass der Burginnenhof in diesem Jahr nicht einbezogen wird, stammten von den DINaMIT Mitarbeitern persönlich. Wir freuen uns natürlich, wenn die Auskünfte von DINaMIT sich überholt haben und der Burginnenhof nun doch zum Handwerkermarkt werden soll. Bleibt nur die Hoffnung, dass es genügend Interessenten gibt, um den Burginnenhof mit Leben zu füllen, denn 11.000 Besucher will man ja nicht enttäuschen.

Die Idee, den Weihnachtsmarkt vom Burginnenhof bis zum Museum zu führen, kann die UBV nur unterstützen, da sich hier eine interessante Kombination ergeben könnte. Dass die Weihnachtsausstellung – wie im Antwortschreiben vom 17.10.2011 unter Pkt. 4 dargestellt – in abgespeckter Form auch an diesem Wochenende stattfinden soll, hatte sich bereits einen Tag später als erledigt herausgestellt, nachdem die Aussteller ihren Umzug in die Kathrin-Türks-Halle verkündeten. Bereits im Sommer hatte die UBV schon erfahren, dass die Aussteller für die Weihnachtsausstellung die KTH genutzt wollen, da der Termin für die Aussteller inakzeptabel sei. Welche Ausstellung wird dann im Museum stattfinden? Hier gibt es wohl Klärungsbedarf.

Auch die Stellungnahme zur Preisgestaltung der Holzhütten kann die UBV seit der heutigen Aufforderung durch DINaMIT in der Presse, dass noch Hütten zur Verfügung stehen, nicht mehr nachvollziehen. Lt. Stellungnahme stehen 45 Hütten zur Verfügung und es liegen 45 Anfragen vor. Dies würde bedeuten, alle Hütten sind vergeben. Warum dann der Aufruf heute in der Presse?

Auch der Preis für die Hütten hat eine seltsame Reduzierung genommen. Kosteten die Hütten bei der letzten Nachfrage der UBV doch noch 350 Euro, was den Preis von 100 Euro für das Wochenende rechtfertigen sollte, kosten sie nun noch 210 Euro. Auch dass es keine Beschwerden über den Preis gibt, stimmt nicht so ganz - eine Person zumindest ist der UBV persönlich bekannt. Eine Nachfrage bei den Ausstellern könnte hier ein ganz anderes Bild ergeben.

Der ursprüngliche Antrag der UBV beinhaltete zwar keine Holzhütten, jedoch sind die Vorteile einer festen Hütte nicht von der Hand zu weisen. Im ersten Jahr des Weihnachtsmarktes hat man mit Hilfe der Lebenshilfe Holzhütten aufstellen können, einige haben selbst dafür gesorgt. Auch dies hatte einen gewissen Charme, kam es der Idee eines Bürgerweihnachtsmarktes doch mehr entgegen. Vielleicht wäre eine gute Mischung beider Ideen die kostengünstigere gewesen. Immerhin wird der Bürgerweihnachtsmarkt für die meisten Besucher und auch Aussteller der letzte Weihnachtsmarkt in diesem Jahr sein. Sei zu hoffen, dass er trotzdem ein Erfolg wird.

gez. Heinz Brücker
Fraktionsvorsitzender

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