August 2015

Pressemitteilung

UBV für Erhalt eines Geldautomaten in der Altstadt

Die Fraktion der UBV ist gegen die von der Sparkasse beschlossene Aufgabe des Geldautomaten - Standortes am Altmarkt. Zwar sind die vorgetragenen Gründe für die Schließung des SB-Centers nachvollziehbar, sie stehen aber in keinem Verhältnis zu den der dortigen Geschäftswelt und den Bürgern entstehenden Nachteilen. „Es ist Tatsache, dass Politik und Verwaltung eine etwa gleichstarke Position von Neu- und Altstadt und der dort niedergelassenen Gewerbetreibenden anstreben. Die Schließung steht aber gerade in krassem Widerspruch zu diesem Vorhaben, sodass - wohl nicht nur aus Sicht der UBV - der gefasste Beschluss noch einmal überdacht werden sollte“, so Fraktionsvorsitzender Heinz Brücker.

Die Sparkasse hat, wie berichtet wurde, auch die Möglichkeit der Aufstellung eines einzelnen Geldautomaten verworfen, da sie zu teuer sei. Hier sind nach Meinung der UBV aber nicht alle Möglichkeiten geprüft worden. Die Schließung eines SB-Centers spart Kosten, die die Anschaffung eines geeigneten Außengeldautomaten durchaus rechtfertigen können.

„Eine Sparkasse als öffentlich-rechtliche Einrichtung hat auch einen öffentlichen Auftrag, nämlich die qualitative und quantitative Versorgung aller Bevölkerungsschichten“, meint Heinz Brücker. „Natürlich muss eine Sparkasse auch wirtschaftlich arbeiten. Aber dann sollte man den Slogan

- die Sparkasse ist da, wo ihre Kunden sie brauchen: direkt um die Ecke -

vielleicht überdenken“.

Die UBV plädiert für eine Zusammenarbeit zwischen Politik, Verwaltung, Sparkasse und Gewerbetreibenden, um eine Lösung zu finden, die alle zufriedenstellt. Es gibt beispielsweise auch mobile Geldautomaten, die in Geschäften aufgestellt werden könnten.

gez. Heinz Brücker

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