24. November 2017

Presseartikel NRZ am 24.11.2017

UBVzieht positive Zwischenbilanz

2000 Unterschriften fürs Bürgerbegehren

Dinslaken. Die UBV Dinslaken zieht vier Wochen nach dem Start des Bürgerbegehrens für die Beibehaltung der Verkehrsführung und Parkplatzsituation auf dem Bahnhofsvorplatz ein positives Zwischenfazit. Dank an die bisherigen Unterstützer.
Fast zwei Drittel der benötigten Unterschriften – „weit über 2000“ – konnten in den vier Wochen gesammelt werden. „Wir möchten uns an dieser Stelle bei all den Dinslakener Bürgerinnen und Bürger bedanken, die sich so zahlreich auf den Unterschriftenlisten eingetragen haben oder uns erlaubt haben, Unterschriftenlisten auszulegen“, so Bastian Brücker, einer der Initiatoren des Bürgerbegehrens Bahnhofsvorplatz. „Dies zeigt uns, dass wir auf dem richtigen Weg sind und wie sehr dieses Thema die Dinslakener bewegt“, so Brücker.
In vielen Einzelgesprächen hätten die Initiatoren des Begehrens und ihre Helfer den Bürgern aufzeigen können, „dass entgegen der Meinung der Stadtverwaltung hier kein Bürger aufs Glatteis geführt werden soll. Im Gegenteil!“ Niemand sei gegen die Schaffung neuer Parkplätze oder gegen die Verbesserung der Aufenthaltsqualität oder gegen den behindertengerechten Ausbau, so Brücker.
„Schaut man sich an mit welchem Elan Bürgermeister Dr. Michael Heidinger und Planungsdezernent Dr. Thomas Palotz versuchen, das Bürgerbegehren schlecht zu reden, muss man sich zwangsläufig die Frage stellen, warum? Wie kann man dem Bürger vorgaukeln, ein Bürgerbegehren sei ein wertvolles Mittel der direkten Demokratie, aber nur dann, wenn es auch die Meinung der Stadtspitzen widerspiegelt?“ fragt Brücker. Dies sei einer Stadt wie Dinslaken, „die schon bewiesen hat, dass hier echte Demokratie gelebt wird, unwürdig“. Bastian Brücker ist sich sicher, dass die Dinslakener „eine andere Vorstellung haben, wie der Bahnhofsvorplatz aussehen“ soll, als die Verwaltung. „Wir werden jedenfalls auch weiterhin Unterschriften sammeln und uns den Fragen der Bürgerinnen und Bürger vor Ort stellen“.
Informationen zum Bürgerbegehren: ubv-dinslaken.de.

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