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Thomas Giezek nach der UBV Kandidatenwahl Thomas Giezek nach der UBV Kandidatenwahl
Mittwoch, 15 Januar 2020 08:23

UBV stellt Thomas Giezek für das Amt des Bürgermeisters auf.

Die Unabhängige Bürgervertretung UBV schickt Thomas Giezek für die Kommunalwahlen 2020 ins Rennen um das Bürgermeisteramt. Die Mitglieder der Wählergemeinschaft wählten Thomas Giezek einstimmig zu ihrem Bürgermeisterkandidaten für die Kommunalwahl am 13.September 2020.

„Ich könnte mir keinen geeigneteren Kandidaten für das Amt des Bürgermeisters vorstellen als Thomas Giezek“, erklärt Karl-Heinz Kathöwer, Vorsitzender der UBV Wählergemeinschaft, die Entscheidung.

 

„Thomas ist ein Mann aus der Mitte der Gesellschaft. Er ist in Dinslaken aufgewachsen, lebt hier mit seiner Familie. Er kennt die Probleme, die viele Dinslakener*innen umtreibt. Er ist davon ja auch selbst betroffen. Ich glaube, dass er von allen Bürgermeisterkandidaten und -kandidatinnen das meiste Zeug dazu hat.“

 

Auch Heinz Brücker, Fraktionsvorsitzender der UBV, freut sich über das klare Votum. „Wir freuen uns sehr, dass Thomas Giezek als Bürgermeisterkandidat antreten wird. Durch seine langjährige Mitarbeit im Stadtrat, in Ausschüssen, Arbeitskreisen und Vereinen hat er reichlich Erfahrungen in der lokalen Politik sammeln können. Thomas Giezek ist für mich ein Mann mit Ecken und Kanten, der mit beiden Beinen fest im Leben steht und Dinslaken wieder lebens- und liebenswert machen möchte.“

 

Jutta Frenk, Stellvertretende Vorsitzende der UBV, kann sich noch gut den Tag erinnern, als Thomas Giezek der UBV beigetreten ist. „Viele hatten uns damals vor seinem Temperament gewarnt und gesagt, dass er schwierig zu händeln wäre. Aus heutiger Sicht kann ich bestätigen, dass er Temperament hat. Aber nicht nur das, er besitzt auch Leidenschaft und Empathie. Für unsere Stadt und die Menschen in unserer Stadt. Die Zusammenarbeit mit Thomas Giezek in der UBV ist hervorragend, zielführend und kollegial. Auch ich könnte mir keinen besseren Bürgermeister für Dinslaken vorstellen.“

 

„Ich bin halt ein echter Dinslakener,“ scherzt Thomas Giezek in seiner Vorstellung beim Neujahrsempfang der UBV.

 

„Seit meiner Geburt, vor 55 Jahren, lebe ich hier in Dinslaken und kann mir auch keinen schöneren Wohnort vorstellen. Dinslaken ist meine Heimat und deswegen liegt mir auch besonders viel daran, die Stadt wieder liebens- und lebenswert zu machen. Meine Kandidatur ist für mich die logische Konsequenz meines jahrelangen Engagements als Mitglied des Rates sowie im Bereich Soziales, Kinder und Jugend. Wir leben in einer Zeit, in der die gesellschaftlichen Herausforderungen, wie z. B. die Klimaveränderungen immer grösser, komplexer und globaler erscheinen. Auch wir hier Vorort müssen uns diesen Herausforderungen stellen. Stillstand ist keine Option, wir müssen gemeinsam Impulse setzen. Die Bürgerinnen und Bürger wollen nicht nur informiert, sondern gefragt, angehört und vor allem auch beteiligt werden“.

 

Thomas Giezek steht für eine Politik, die sich am Gemeinwohl orientiert und nicht an parteipolitischen Interessen. Er will transparente Entscheidungen, die offen, ehrlich und nachvollziehbar getroffen werden.

 

"Miteinander und nicht gegeneinander".

 

Er will ein „echte Bürgerbeteiligung“, jeder soll sich aktiv in Entscheidungsprozesse einbringen können unter dem Motto – mitdenken, mitreden, mitmachen.

 

„Dinslaken steuert auf eine Haushaltssicherung zu. Dafür mag es viele Gründe geben. Aber ich will alles daransetzen, dies zu verhindern. Deshalb plädiere ich dafür, dass der Aufgabenbereich Kämmerei und Bauen in zwei verschiedene Hände muss. Mit anderen Worten: Wir brauchen einen echten Kämmerer und einen Bau –Dezernenten“, kündigt Giezek an.

 

Thomas Giezek hat sich vier Zentrale Themen als Bürgermeister gesetzt.

 

  1. Ausweitung des öffentlichen Nahverkehrs und die Erhöhung der Fahrradmobilität

    Der öffentliche Personennahverkehr (ÖPNV) steht vor bedeutenden Herausforderungen. Die Bedeutung für die Umwelt-, Stadt- und Regionalentwicklung wird sich in Zukunft noch erhöhen. Die Ansprüche und Anforderungen in Dinslaken an den ÖPNV müssen steigen. Diese Aufgabe erfordert erhebliche Angebotsverbesserungen in Ausstattung und Kundenservice.“ erklärt Giezek.

    „Mein Ziel ist die Schritt für Schritt Einführung eines kostenlosen öffentlichen Nahverkehrs im gesamten Stadtgebiet für Dinslakener Bürgerinnen und Bürger. Als erstes sollen alle Dinslakener Schülerinnen und Schüler ein kostenloses SchokoTicket erhalten und an den Samstagen sollen alle Dinslakener mit dem ÖPNV kostenlos in die City fahren können“, fügt Giezek hinzu.

    Zum Thema Fahrradmobilität sagt Giezek: „Die gegenwärtige Verkehrsinfrastruktur in unserer Stadt ist zu stark auf den motorisierten Individualverkehr ausgerichtet. Sie wird den heutigen Mobilitäts- und Lebenswünschen der Menschen zu wenig gerecht. Die Fahrradmobilität bietet die große Chance, den Lebensräumen eine neue Qualität zu geben und kann als Vitalitätsprogramm genutzt werden. Die Innenstädte werden attraktiver und ihre Aufenthaltsqualität erhöht sich. Davon kann auch der Handel profitieren. Der Ausbau weiterer sicherer Radwege muss deshalb Priorität haben!“

  2. Gründung einer 100%igen städtischen Wohnungsgesellschaft und Schaffung von öffentlich gefördertem Wohnraum.

    „Auch wenn die Stadt bereits an einer Wohnungsgesellschaft beteiligt ist, so bietet eine zu 100% eigene Wohnungsgesellschaft ein dauerhaftes Belegungsrecht, erspart vergabe- und wettbewerbsrechtliche Probleme und schafft die Garantie, das Mietniveau dauerhaft bezahlbar zu halten. Durch das Eigentum an Wohnraum in einer städtischen Wohnungsgesellschaft kann auch vermieden werden, dass nach Wegfall der Sozialbindung bei öffentlicher Förderung durch Mieterhöhungen der Bestand bezahlbarer Wohnung wieder schrumpft, wie es ansonsten bei Investoren immer wieder geschehen ist.

    • Für die städtische Wohnungsgesellschaft wird einschließlich der zu übernehmenden kommunalen Wohnungen bis zum Jahre 2030 ein Bestand von 1.000 Wohnungen definiert.
    • Die städtische Wohnungsgesellschaft soll das Management der städtischen Wohnungen übernehmen.
    • Es soll eine schmale Verwaltungsstruktur mit Synergien zur Kernverwaltung aufgebaut werden.
    • Gute Beispiele andere Kommunen wie der „Neusser Bauverein oder die „Städtische Wohnungsgesellschaft Düsseldorf SWD“ sind auf ihre Übertragbarkeit zu überprüfen.
    • Handlungsfelder der geplanten städtischen Wohnungsgesellschaft sollen in Ergänzung den Tätigkeitsfeldern und -möglichkeiten der Wohnbau und anderer in Dinslaken agierenden Wohnungsgenossenschaften definiert werden“, erklärt Giezek das 2. Zentrale Thema.

  3. Kinderfreundliche Kommune zu werden und die Stärkung von Kinderrechten sowie das Recht auf Bildung und Sport
    „Es gibt viele kommunale Handlungsfelder, in dem Kinderrechte berührt werden und zu berücksichtigen sind. Kinderrechte sind stets zu achten, ihre Verwirklichung ist der entscheidende Maßstab für die Kinderfreundlichkeit eines Gemeinwesens. Dies soll und muss sich auch im täglichen Handeln von Politik und Verwaltung in der Kommune widerspiegeln. Das Kindeswohl umfasst sowohl die gesundheitlichen Bedingungen, den Schutz vor Gewalt, sichere Räume, Bewegungs-, Spiel-, und Freizeitmöglichkeiten als auch Bildung, eben alle Lebensbedingungen junger Menschen.
    Um die Chancengleichheit zu wahren müssen die Kita-Beiträge in Dinslaken abgeschafft werden! Wir alle wissen, dass Kinder unsere Zukunft sind, deshalb sollten alle Kinder, egal woher, das Recht auf eine kostenlose Betreuung haben. Einige Bundesländer haben bereits reagiert und die KiTa-Beiträge ganz oder teilweise abgeschafft. Bei uns in Nordrhein-Westfalen geht es zwar weiter, aber mir nicht weit genug. Kindertagesstätten und Kindergärten sind Bildungseinrichtungen – und Bildung muss kostenlos sein. Für alle!“ fordert Giezek.

    „Sollte genau deshalb nicht jedes Kind, ganz unabhängig vom Einkommen der Eltern, die Chance haben, an dieser Bildung teilzunehmen?“ fragt Giezek.

    Zum Thema Bildung und Sport sagt Giezek: „Bildung ist weit mehr als formales Lernen in Kindertagesstätten und Schulen. Auch über Bewegung, Spiel und Sport können Menschen unter bestimmten Voraussetzungen Bildung erfahren. Es geht dabei sowohl um den Erwerb von Kenntnissen und Kompetenzen, als auch um die Entwicklung individueller Einstellungen und Wertmaßstäbe. Sport im Verein ermöglicht es, soziale Fähigkeiten wie Verantwortlichkeit und Disziplin zu entwickeln. Es muss uns eine Pflicht sein, die Verantwortlichen in den Vereinen zu unterstützen, durch moderne Bildungs- und Sportstätten ein qualitativ hochwertiges Sportangebot für unsere Bevölkerung vorzuhalten.“

  4. Echte Bürgerbeteiligung

    „Bei der Gestaltung unserer Stadt und all deren Handlungsfelder muss es echte Mitwirkungsmöglichkeiten geben. Dies muss im Sinne der Nachhaltigkeit und der Teilhabe erfolgen. Es soll das Ziel umgesetzt werden, Vereine, Verbände, Organisationen und die Bürgerschaft aktiv zu beteiligen. Ich werbe für echte Beteiligungsformen nach dem Motto: mitdenken-mitreden-mitmachen. Als Bürgermeister werde ich ein dafür zuständiges Referat für Bürgerbeteiligung als Stabsstelle direkt bei mir ansiedeln. Diese Stabsstelle ist für Bürgerbeteiligungsprozesse, für die Förderung Bürgerschaftlichen Engagements, sowie federführend für Stadtentwicklungskonzepte zuständig. An diesem dauerhaft angelegten Steuerungsinstrument wirken der Stadtrat, die Bürgerschaft und die Verwaltung in einem untereinander abgestimmten Prozess mit, um die Zukunft der Stadt aktiv mitzugestalten und sich den laufend verändernden Herausforderungen zu stellen“, erklärt Giezek sein viertes zentrales Thema.

Zum Schluss sagte Thomas Giezek: „Ich freu mich auf eine spannende Kommunalwahl. Glück Auf!“

Sollten Sie Fragen oder Anregungen zur Arbeit der UBV haben, können Sie sich mit der UBV -Geschäftsstelle am Bahnhofsplatz 2 in Verbindung setzen. Die Geschäftsstelle ist dienstags von 10:00 Uhr bis 12:00 Uhr, mittwochs von 18:00 - 20:00 Uhr und donnerstags von 16:00 Uhr bis 18:00 Uhr geöffnet.


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